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Was versteht der Goldschmied unter „handgefertigter Schmuck“?

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Was versteht der Goldschmied unter „handgefertigter Schmuck“?

 

Handgefertigter Schmuck: Modernes Goldschmiedehandwerk bietet unzählige Gestaltungsmöglichkeiten

Mit edlen Metallen und kostbaren Steinen Unvergängliches zu schaffen, ist Handwerk und Kunst zugleich. Handgefertigter Schmuck ist bis heute ein Inbegriff für das Besondere, Exquisite. Moderne Technik hat auch das Berufsbild des Gold- und Silberschmiedes verändert, während traditionelle Kernkompetenzen erhalten blieben: Kreativität, Stil- und Formbewusstsein, eine sichere Hand und viel Geduld.

 

Handgefertigter Schmuck – das bedeutet Teamarbeit und moderne Technik

Was unterscheidet den Goldschmied von heute von seinen Kollegen früherer Zeiten? „Zwei Veränderungen sind besonders auffällig“, erklärt Nico Farrell, Geschäftsführer des Unternehmens New Creations. „Teamarbeit ist heute wichtiger als früher – und Computertechnik und moderne optische Geräte eröffnen uns Optionen, die unsere Vorgänger nicht hatten.“ So umfasst das internationale Team kreativer Köpfe rund um Nico Farrell nicht nur Goldschmiede und Goldschmiedinnen, sondern auch Experten für Grafikdesign, Gusstechnik und 3D-Druck. „Der Herstellungsprozess hat sich durch die neuen technischen Möglichkeiten verändert. Aber nach wie vor ist das Handwerkliche, die Meisterschaft im Umgang mit den kostbaren Materialien das Entscheidende, wenn exquisiter handgefertigter Schmuck entstehen soll“, ist Nico Farrell überzeugt.

 

Mit Computer, 3D-Drucker und Mikroskop: So entsteht handgefertigter Schmuck heute

Leistungsfähige 3D-Grafikprogramme spielen heute eine wesentliche Rolle im Designprozess handgefertigter Schmuckstücke. Sie verhelfen zu einer natürlich wirkenden, detaillierten Darstellung des späteren Schmuckstücks. Auf diese Weise lässt sich seine optische Wirkung erheblich besser einschätzen als beispielsweise durch Entwurfsskizzen. „So kann man den Entwurf noch verändern oder anpassen, bis er mit der künstlerischen Vision perfekt übereinstimmt“, unterstreicht Farrell. „Und auch unsere Kundinnen und Kunden haben die Chance, bei einem eigens für sie angefertigten Schmuckstück noch Änderungen am Entwurf anzubringen, bevor die teilweise sehr aufwendige Fertigung beginnt.“ 3D-Drucker bieten die Möglichkeit, den Entwurf in seinen späteren Abmessungen zu beurteilen und anzuprobieren. Beim Fertigungsprozess selbst sind oft feinste Details herauszuarbeiten. Dabei leisten Stereomikroskope exzellente Dienste, mit denen sich das Werkstück während der Bearbeitung räumlich wahrnehmen lässt. „Handgefertigter Schmuck aus unserer Werkstatt verbindet Tradition und Moderne", schließt Nico Farrell und ergänzt: „Das zeigt, dass die Goldschmiedekunst ein sehr lebendiges und wandlungsfähiges Handwerk geblieben ist."