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Individueller Schmuck: Kleines Porträt zum Diamanten

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Individueller Schmuck: Kleines Porträt zum Diamanten

Unvergleichlich und immer individueller Schmuck: der Diamant im Kunsthandwerk

 

Der wohl berühmteste Edelsteine ist der Diamant. Er bricht das Licht wie kein anderer. Durch seine Einzigartigkeit zieht er seit seiner Entdeckung Menschen in seinen Bann. Selbst in seiner rohen, ungeschliffenen Form spiegelt er die Sonnenstrahlen. Der Diamant gilt seit jeher als wertvoll. Deswegen war er auch in handgefertigten Schmuckstücken nur wohlhabenden Menschen vorbehalten. Jedoch geht die Geschichte des Diamanten weit zurück: Der erste Diamant ist in seiner Rohform vor ca. drei Milliarden Jahren entdeckt worden. „In der griechischen Mythologie glaubten die Menschen, dass Diamanten kleine Bruchstücke der Sterne seien, die zur Erde gefallen sind. Andere nahmen sogar an, es seien Tränen der Götter“, schildert Goldschmied Nico Farrell, Geschäftsführer von New Creations.

 

Individueller Schmuck: Vielfältigkeit des Diamanten ist unvergleichlich

 

Der größte Diamant, der je gefunden wurde, ist der „Cullinan“. Mit seinen 680 Gramm wurde er in neun große und 96 kleinere Diamanten verarbeitet. Doch Diamanten fallen nicht nur durch ihre hohe Lichtbrechung auf, sondern auch durch ihren Farbreichtum. Das Spektrum reicht von Rot über Grün bis hin zu Blau und Schwarz, wobei auch unterschiedliche Farbintensitäten eine Rolle spielen. Der „Blue Hope“ Diamant wird mit einer gräulich-blauen Farbe beschrieben. Diese Diversität erlaubt es den Goldschmieden, eine fast grenzenlose Auswahl an handgefertigtem Schmuck anzufertigen, der durch den berühmten Edelstein vervollständigt wird. 

 

Individueller Schmuck versetzt mit Diamanten

 

Dieses wertvolle Geschenk aus der Natur versuchten schon viele Goldschmiede in hochwertigen Schmuck zu verarbeiten. Um die Schönheit des Diamanten in der individuellen Schmuckherstellung besonders hervorzuheben, ist besondere Kreativität und Präzision gefragt. „Es ist immer wieder eine besondere Herausforderung für unsere Goldschmiede, Diamanten in handgefertigte Schmuckstücke zu verwandeln, doch genau das bereitet uns Freude“, verrät Nico Farrell. „Besonders gefragt sind nach Angaben des Goldschmieds Verlobungsringe, in denen Diamanten eingesetzt wurden. „Der Brauch, den Ring am vierten Finger zu tragen, kommt von den Ägyptern. Sie glaubten, die ‚vena amoris‘, die sogenannte ‚Liebesvene‘ führt direkt zum Herzen“.